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Freitag, 25.11.2005

Lang, lang ist磗 her

Leider ist dieses Projekt wieder eingeschlafen, da keine Inhalte von den Inhaftierten kommen.

Daf黵 bin ich auf diese Seite aus Italien gesto遝n, die genau das realisiert, was hier geplant war.
Vielleicht kommen wir ja fr黨er oder sp鋞er doch noch einmal dazu, dass hier etwas von Deutschen Inhaftierten erscheint

Freitag, 10.06.2005

Text von Thomas Meyer Falk c/o JVA ? Z. 3117 Sch鰊bornstr. 32 D ? 76646 Bruchsal

Menschenunw黵dige Unterbringung ?
am Beispiel der Haftanstalt Bruchsal


Im folgenden m鯿hte ich die Thematik der menschenunw黵digen
Unterbringung in deutschen Gef鋘gnissen exemplarisch am Beispiel der
Justizvollzugsanstalt (= JVA) Bruchsal problematisieren. Ferner soll der
Frage nachgegangen werden, ob das Gef鋘gnispersonal, einmal ganz
legalistisch betrachtet, sich nicht gewisserma遝n laufend des
Verfassungsversto遝s schuldig macht.

A.) JVA Bruchsal
Gebaut wurde die Anstalt 1884 als erstes Zuchthaus auf dem europ鋓schen
Kontinent in panoptischer Bauweise, d.h. von einer ? Zentrale ? gehen
vier jeweils als ? Fl黦el ? bezeichnete Trakte aus.
Die Zellen sind ca. 8 qm klein, sie sind ausgestattet mit Schr鋘ken,
Tisch, St黨len, Betten und, darauf kommt es im folgenden noch besonders
an, mit offen im Zelleneck stehenden Klosch黶seln, lediglich durch einen
Vorhang schamhaft verborgen.
2004 wurde einer der vier Trakte frisch bezogen, da er im Verlaufe
mehrj鋒riger Renovierungsarbeiten vor黚ergehend leer stand. Dort wurden
die Waschbecken und WC ? Sch黶seln baulich repariert, so dass eine
kleine ? Nasszelle ? entstand, in die man sich zur Verrichtung der
Notdurft zur點kziehen kann.

Auf Grund der immer h鋟figer verh鋘gten Freiheitsstrafen gilt auch die
JVA Bruchsal als 黚erbelegt; Zellen, die eigentlich dazu gedacht sind,
von einem Gefangenen bewohnt zu werden, belegt man h鋟fig mit zwei
Insassen.

B.) Problemstellung

Was hei遲 es, wenn eine Zelle in der das WC offen ist im Eck steht von
zwei Gefangenen belegt ist? Nun, die Bewohner sind den Ger點hen,
Ger鋟schen des Zellenkollegen zwangsl鋟fig ausgesetzt, wenn dieser das
Klo benutzt. Auch das 謋fnen des Zellenfensters bringt nicht wirklich
Abhilfe.
Hinzu kommt, dass Lebensmittel nicht wirklich luftdicht im Haftraum
aufbewahrt werden k鰊nen; diese werden gewisserma遝n ? ger鋟chert ? (die
Zellenschr鋘ke verf黦en 黚er keine R點kwand, damit das Personal
Versuche, ein Loch in die Wand zu graben, rascher entdecken kann).
Wenn es also schon schwer ertr鋑lich ist, die eigenen Lebensmittel dem
eigenen Gestank auszusetzen, verst鋜kt sich der unappetitliche Effekt
durch den WC ? Gebrauch durch einen Mitbewohner noch um ein Vielfaches.
Erstaunlicherweise lassen sich die meisten Gefangenen, denen eine solche
Doppelunterbringung in einer Einzelzelle zugemutet wird, dies mehr oder
weniger stillschweigend gefallen.

C.) Juristische Hintergr黱de

Ich m鯿hte niemanden mit einer langatmigen juristischen Exkurs
langweilen, aber ein paar Fakten m黶sen erw鋒nt werden.


C1.) 18 StrVollzG ( = Strafvollzugsgesetz)
Das seit 1977 geltende Gesetz billigt jedem und jeder Gefangenen zu,
zumindest w鋒rend der Ruhezeit, sprich abends und nachts, alleine
untergebracht zu werden. So soll den Inhaftierten ein Minimum an Intim
? und Privatsph鋜e gew鋒rt werden. Eine gemeinsame Unterbringung ist nur
vorgesehen, wenn ein Gefangener hilfsbed黵ftig ist oder aber eine Gefahr
f黵 Leben oder Gesundheit besteht.

C2.) 201 StrVollzG
Ganz versteckt im vorletzten Paragrafen, ist f黵 Anstalten mit deren Bau
vor 1977
(1977 ist das Jahr in welchem das StrVollzG in Kraft trat, deshalb gilt
dies gewisserma遝n als Stichtag) begonnen wurde bestimmt worden, dass in
diesem Gef鋘gnissen Gefangene solange gemeinsam w鋒rend der Ruhezeiten
untergebracht werden d黵fen, wie dies die r鋟mlichen Verh鋖tnisse
erfordern.

Auf diese bald 30 Jahre alte Sonderklausel st黷zt sich auch die JVA
Bruchsal.

C3.) Artikel 1 Abs. 1 Grundgesetz
? Die W黵de des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch黷zen
ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.?, so steht es im
Grundgesetz.

Das Bundesverfassungsgericht und ebenso die zust鋘digen
Strafvollzugsgerichte leiten hieraus auch die Verpflichtung f黵
Vollzugsanstalten ab, einen menschenw黵digen Vollzug zu gew鋒rleisten.

D.) Kritik an der Alltagspraxis der JVA Bruchsal

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: die Unterbringung von mehreren
Gefangenen in einer Einzelzelle in der das WC r鋟mlich nicht abgetrennt
ist, ist verfassungswidrig.
Die Menschenw黵degarantie verbietet eine Herabw黵digung zum Objekt und
gebietet die W鋒rung menschlicher Identit鋞 und Integrit鋞. Die
Unterbringung in einer doppelbelegten Einzelzelle mit offener Toilette
stellt dem gegen黚er eine Brechung menschlicher Subjektivit鋞 unter
Verletzung der k鰎perlichen und psychischen Identit鋞 dar. Ein eventuell
vorhandener ? Schamvorhang ? bietet weder hinreichenden Sicht ? noch
Geruchsschutz, so dass im Falle der Toilettenbenutzung durch einen
Gefangenen in unzumutbarer Weise beiden Gefangenen jeder R點kzugsraum
genommen, in ihre Intimsph鋜e eingegriffen und ihre Menschenw黵de
negiert wird.

Hieran 鋘dert auch die oben erw鋒nte 躡ergangsregelung f黵 Altanstalten
nichts, denn das Grundgesetz steht 黚er dem Strafvollzugsgesetz.
Da Beamte, die dennoch Gefangene in einer solche menschenunw黵dige
Situation bringen, ihre Amtspflicht verletzen, hat der Bundesgerichtshof
2004 entschieden.
Da Vollzugsbeamte als Angeh鰎ige der vollziehenden Gewalt (Exekutive)
gem溥
Art. 20 Abs. 3 Grundgesetz an Gesetz und Recht gebunden sind, stellt
sich ihr Verhalten als doppelter Verfassungsbruch dar : sie verletzen
die verfassungsm溥igen Rechte der Gefangenen und zugleich ihre eigenen
Pflichten.

Wie ethisch fragw黵dig ist sodann der Anspruch des Personals an die
Insassen, diese m鰃en sich ihrerseits an Recht und Gesetz halten !?

In der JVA Bruchsal bem黨t man sich wohl teilweise um Unterschriften der
Insassen, die derartig menschenunw黵dig untergebracht werden, d.h. man
verlangt pro forma seitens der Anstalt ihre Zustimmung. Dabei wird
verkannt, dass niemand auf die Achtung seiner Menschenw黵de wirksam zu
verzichten vermag. Die Menschenw黵de steht gerade nicht zur Disposition
des Einzelnen.

Die Forderung sollte aber nun nicht hei遝n : baut mehr und gr鲞ere
Gef鋘gnisse. Vielmehr k鰊nte man schlicht und ergreifend Gefangene frei
lassen. Die Strafprozessordnung sieht dies sogar explizit vor !
Aus Gr黱den der Vollzugsorganisation (hierunter wird u.a. 躡erbelegung
verstanden) d黵fen Staatsanwaltschaft, aber auch Anstaltsleiter gem溥
455a StOP Gefangene (vor黚ergehend) auf freien Fu setzen.

Alleine in Bruchsal werden somit t鋑lich Dutzende von Insassen in ihrer
Menschenw黵de verletzt; bundesweit geht die Zahl in die tausende ? und
hierbei wurde noch nicht einmal die Frage gestellt, ob Strafvollzug an
sich schon menschenunw黵dig ist!


Thomas Meyer Falk
c/o JVA ? Z. 3117
Sch鰊bornstr. 32
D ? 76646 Bruchsal
Homepage : http://www.freedom-for-thomas.de

Samstag, 02.04.2005

H鋐tlinge beten f黵 Johannes Paul (Quelle: Vatikan)

Die H鋐tlinge des Gef鋑nisses von Secondigliano bei Neapel haben heute Morgen f黵 den Papst gebetet. W鋒rend einer Messe in der Kapelle der Justizvollzugsanstalt waren nach Agenturmeldungen weit mehr Gef鋘gnisinsassen anwesend als 黚lich. Bei seinem Besuch in Neapel 1990 hatte Papst Johannes Paul ein anderes Gef鋘gnis, n鋗lich das von Poggioreale, besucht.
(ansa 2. 4. 05 lw)

Weitere Nachrichten von Thomas Meyer-Falk aus der JVA-Bruchsal

4. Proze遲ag in Aachen, 31.03.05

Heute begann der Prozess gegen 9.30 Uhr.
Die Angeklagten wurden wieder einzeln nacheinander in den Saal 339
gef黨rt.
Gabriel betrat den Raum nur mit Unterhose bekleidet. Aus Protest gegen
die
Vorf黨rbedingungen, hatte er in der Wartezelle im Gericht die N鋒te
seiner
Sachen aufgetrennt.
Die Unterst黷zerInnen protestierten ihrerseits gegen die bestehende
Fesselung, das mehrmals nackt Auskleiden, Verschlie遝n der Augen und
Ohren.
Sie hielten A4 Papiere in die H鰄e auf denen "Brille ab!", "Ohren auf!",

"Ketten weg!" "Hosen hoch!" und "Stop Tortura!" zu lesen waren.
Begleitet
wurde das mit gleichlautenden Sprechch鰎en.

Martin Poell, Gabriel磗 Anwalt beanstandete, dass trotz der Anordnungen

des Richters, Gabriel wiederum seine Prozessnotizen weggenommen wurden.
Ulf Israel, Jose磗 Anwalt mahnte den Vorsitzenden Nohl, er solle seine
m黱dliche Sitzungsgewalt endlich durchsetzen.
Im Anschluss gab es eine kurze Pause in der Gabriel nach einigem Hin und
Her
seinen Block mit den Prozessnotizen wieder bekam.

Ulf Israel erhob eine Gegenvorstellung wegen des Beschlusses der Kammer
zur
Aufrechterhaltung der angeordneten Sicherungsma遪ahmen gegen seinen
Mandanten Jose Fernandez Delgado. In dieser Gegenvorstellung verwahrte
sich
die Verteidigung gegen die gestrige Stellungnahme der Staatsanwaltschaft

"...wonach die Angeklagten schon deshalb h鋞ten kein Recht auf eine
andere
Behandlung h鋞ten, weil Sie 黚er die Nebenkl鋑er besonderes Leid
gebracht
h鋞ten." Das die Kammer sich davon nicht deutlich distanziert hatte,
wurde
mit "Verwunderung zur Kenntnis genommen". Um sich nicht dem Anschein der

Befangegenheit auszusetzen, sollte das Gericht "dringend auf den
Grundsatz
des fair trail achten (...) Dies ganz besonders vor dem Hintergrund, da

der Vorsitzende Solidarit鋞sbekundungen zugunsten der Angeklagten sehr
wohl
f黵 Fragen an Zeugen nutzt." Rechtlich verstie遝n die
Sicherheitsaanordnungen gegen den Verh鋖tnism溥igkeitsgrundsatz.
Das Gericht verkenne seine fachliche Kompetenz, wenn es meine, aus dem
Auftreten von Jose auf die gesundheitliche Beeinflussung durch die
Transportbedingungen schlie遝n zu k鰊nen. Weiterhin fragte die
Verteidigung an, woher das Gericht neben "medizinischem Sachverstand
auch
solchen 黚er spanische Haft- und Verh鰎methoden besitzt.", wenn es meint

die Erfahrungen von Gabriel und Jose nicht beachten zu m黶sen.
Es wurde beantragt :
1. Jose w鋒rend der n鋍hsten Fahrt durch einen Psychiater oder
Neurologen
begleiten und untersuchen zu lassen
2. den deutschen Botschafter in Spanien oder einen durch diesen zu
benennenden Beamten zu laden und 黚er Behandlungsmethoden in spanischen
Kn鋝ten zu vernehmen
3. den Prozess bis zur Einholung dieser Informationen zu unterbrechen
4. hilfsweise Jose von der Hauptverhandlung zu beurlauben.
(die Gegenvorstellung ist auf der Seite www.escapeintorebellion.info
nachzulesen)
Jose habe Herzbeschwerden, das Verschlie遝n von Augen und Ohren in dem
Sarkophag, so empfindet er das Transportfahrzeug, in dem er auch in
einer
enormen Geschwindigkeit transportiert wird, verursache Angstzust鋘de.
Ihm
gehe dabei jegliches Gef黨l f黵 Oben und Unten verloren.
RA磇n Pusch, Jose磗 zweite Verteidigerin schloss sich diesem Antrag an,
Martin Poell ebenfalls.
Jose wurde 黚ersetzt, als er sagte, da er die Situation so nicht mehr
aush鋖t. Seit 8 Monaten w鋜e er isoliert. Er will nicht mehr zur
Verhandlung kommen.

Nachdem Geimer beantragte, da Gabriel von der Verhandlung
auszuschlie遝n
sei, da er die W黵de des Gerichts nicht respektiere folgte eine lange
Pause
in der Jose von einem Facharzt f黵 Psychiatrie und Psychotherapie Herrn
Hin黚er in der Wartezelle des Gerichts untersucht und befragt wurde,
wurde
Herr Hin黚er als unabh鋘giger Sachverst鋘diger vom Vorsitzenden
vernommen. Jose hatte den Arzt von seiner Schweigepflicht entbunden.
Er sagte, da Jose 黚er seine Haftbedingungen gesprochen h鋞te und auch
黚er den Transport JVA-Gericht-JVA. Er beschrieb noch einmal die
Angst-und
Panikzust鋘de. Der Puls von Jose w鋒rend dieses Gespr鋍hes w鋜e 106
gewesen, also viel zu hoch.
Herr Hin黚er konnte keine suizidalen Gedanken bei Jose raush鰎en, Jose
h鋞te lediglich gemeint, da er irgendwann so entkr鋐tet w鋜e, da er
aufh鰎en w黵de zu leben. Eine akute Psychose konnte er nicht
feststellen.
Der Arzt meinte, da es gut w鋜e, so die Situation es zulie遝
"Modifizierungen zur Erleichterung des Transportes" vorzunehmen.
Zumindestens k鰊nte die Geschwindigkeit auf dem Transportweg verringert
werden. Jose w鋜e verhandlungsf鋒ig. Auf Nachfragen von Ulf Israel sagte

er aber, da eine Sitzungsdauer von 黚er 4 Stunden problematisch w鋜e
und
die Bedingungen in der Wartezelle bei dieser Bel黤tung mangelhaft. Auf
weitere Nachfragen, ob sich die Isolationsbedingungen 黚er die vielen
Monate auf Jose磗 Gesundheitszustand auswirken k鰊nten, meinte der Arzt
dies sei von Person zu Person unterschiedlich und die Vorgeschichte
spiele
sicherlich eine Rolle. Auf alle F鋖le k鰊ne er sich vorstellen, da das
"seelisch belastend" ist.

Staatsanwalt Geimer beantragte f黵 den morgigen Tag nach einer
eingehenden
psychiatrischen Untersuchung die Ergebnisse zu h鰎en.
Bevor die Verhandlung dann gegen 14.25 beendet wurde, sprach Martin
Poell
an, da ihm von ZuschauerInnen, deren Ausweise kopiert wurden,
mitgeteilt
wurde, da sich auf den Kopien Notizen befinden w黵den und er die sehen
m鯿hte. Der Richter, der nicht von einem Missbrauch der Kopien ausgeht,
konnte sich das nicht erkl鋜en.
Nach der Sitzung sahen die Verteidiger die Kopien ein. Die Notizen
beziehen
sich auf polizeiliche Erkenntnisse (Verurteilungen,
Ermittlungsverfahren,
Beziehungen zu den Angeklagten), sowie in einem Fall die Mitteilung das
die
entsprechende Person in der "bewachenden Fahndung" (BeFa) ist. Das
hei遲,
sobald der Ausweis dieser Person (wo und warum auch immer) kontrolliert
wird, wird dem f黵 die Meldeadresse zust鋘digen Staatsschutz Bericht
erstattet.

Morgen 9.00 Uhr geht es an der 1.Schwurgerichtskammer des Landgerichtes
Aachen im Saal 339 weiter.

Neue Nachrichten von Thomas Meyer-Falk aus der JVA-Bruchsal

Der 3.Prozesstag in Aachen

Heute war der 3. Prozesstag gegen Jose Fernandez Delgado, Bart De
Geeter,
Gabriel und Begona Pombo da Silva

Prozessbericht 3.Prozesstag in Aachen 30.03.04

Der 3. Prozesstag gegen Bart de Geeter, Gabriel Pombo da Silva, Jose
Fernandez Delgado und Begonia Pombo da Silva begann heute gegen 10.20
Uhr.
Sven Lindemann, einer der Anw鋖te von Bart, stellte zun鋍hst den Antrag,

dass aus den Videoaufnahmen der Ueberwachungskameras der Tankstelle
?Stangenh鋟schen? zu protokollieren sei, dass Bart keine Schusswaffe
bei sich hatte und die auch nicht versteckt haben konnte, da er mit
einem
T-shirt und einer engen Blue-Jeans bekleidet war und auch keinen
Rucksack
oder dergleichen bei sich trug in dem eine Waffe verborgen gewesen sein
k鰊nte. Dagegen w鋜e zu sehen, dass Bart sich abgeduckt hatte, in
Deckung
ging, sich weiterhin passiv verhielt und sich aus der
Bedrohungssituation
raushielt. Desweiteren sei er nicht in den ersten ?Fluchtwagen? mit
eingestiegen. (Der gesamte Antrag kann auf der website
www.escapeintorebellion.info nachgelesen werden.)

Die folgenden ZeugInnenvernehmungen begannen mit der Befragung der
Geisel
Frau Schulz. Sie erz鋒lte, dass sie und ihr Mann an dem betreffenden
Tag,
28. Juni 2004, auf der Tankstelle gewesen waren, um ihr Auto zu
reinigen.
Als sie mit Saugen besch鋐tigt war, h鰎te sie wie ihr Mann sagte, sie
solle in Deckung gehen. Zwei T鋞er, die sie als Jose und Gabriel
benannte,
kamen, einer hielt ihrem Mann eine Waffe an den Kopf und wollte mit ihm
zum
nebenstehenden Auto. Ihr Mann sagte, die T鋞er sollen die Frau da lassen

und nur ihn mitnehmen, aber der andere T鋞er hielt auch ihr eine Waffe
an
den Kopf und zwang sie, sich in das Auto zu setzen. Da das Auto nicht
ansprang, fragte ihr Mann, ob er es versuchen solle, aber auch er konnte
das
Auto nicht starten und alle mussten wieder raus. Einer der T鋞er schoss
in
die Luft, die Polizisten sollten weggehen.
Gabriel und Jose ?gingen? daraufhin mit den Geiseln zu dem roten BMW,
dem Wagen, mit dem Bart, Gabriel, Begonia und Jose gekommen waren, da
sie
offensichtlich ein schnelles Auto brauchten und ihres, ein Fiat Punto,
kaputte Stossd鋗pfer hatte.
Laut Aussage der Frau war Gabriel der Fahrer, sie selbst sass hinten in
der
Mitte, links von sich Jose, rechts Bart und ihr Mann vorn auf dem
Beifahrersitz.
W鋒rend der Flucht, wobei sie ?rote Ampeln? 黚erfuhren, hielt der Mann
links neben ihr, ihr mehrfach die Waffe an den Kopf. Ihr Mann fragte,
wohin
sie wollen, woraufhin die Antwort ?Belgien? kam und ihr Mann meinte,
dass er den Weg kennen w黵de. An einer Kreuzung kam ihnen ein
Polizeifahrzeug entgegen und sie dachte erst, dass es sie rammen wolle.
Als
Fahrer (Gabriel) daraufhin nach links anstatt nach rechts fuhr, gab es
einen
Unfall. Sie setzten zur點k und flohen weiter. W鋒rend der Fahrt schoss
der
Mann links neben ihr (Jose) mehrmals aus dem Fenster auf die sie
verfolgende
Polizei, indem er sich rausbeugte. Ihr Mann wollte, dass sie sich
anschnallt, was sie tat und er sagte, sie sollen die Knarre von ihrem
Kopf
nehmen. Die T鋞er sagten, dass sie ihnen nichts tun wollten, aber sie
verstand nicht, warum sie dann immer wieder die Waffe am Kopf hatte.
Das Auto hielt dann an. Sie hatte den Eindruck, es war besch鋎igt. Die
T鋞er stiegen aus und gingen zu einem anderem Auto, einem Mercedes und
wollten, dass der Fahrer ausstieg, was er erst nicht tat. Daraufhin
schlug
einer mit der Waffe auf die Scheibe.
Der Mercedesfahrer hatte eine leichte Verletzung am Kopf. Sie und ihr
Mann
sassen w鋒renddessen im BMW und warteten auf das was folgen sollte. Ein
T鋞er wollte die Beiden mitnehmen, aber die anderen wollten weiter und
sie
fl點hteten ohne die Geiseln weiter.
Als dann Polizei kam, h鰎te ihnen niemand zu und ihr Mann wurde
鋜gerlich.
Dann holten sie einen Krankenwagen und sie bekam eine Infusion zur
Beruhigung. Die erste Vernehmung seitens der Polizei war noch am selben
Tag.
Auf die Frage des Richters wieviele der M鋘ner bewaffnet waren, sagte
sie
?Zwei.? Und zeigte auf Bart, als die Frage kam, welcher von den
Angeklagten keine Waffe trug. Sie sagte auch, dass Bart gar nichts
weiter
gemacht hatte, ausser ihr den Gurt zum anschnallen zu geben. Er war auch
bei
der eigentlichen Geiselnahme nicht dabei.
Begonia hatte sie erst an der Tankstelle gesehen, als sie bereits im
Fluchtwagen sassen.
Jose und Gabriel h鋞ten sich in einer Sprache unterhalten, die sie nicht

verstand und sie auch nicht wusste, was f黵 eine Sprache das war. Sie
meinte aber, dass Jose es war, der Gabriel 黚ersetzte, was ihr Mann
sagte
wegen der Wegbeschreibung.
Auf die weitere Frage des Richters nach der Geschwindigkeit, sagte sie,
dass
sie 黚er 50km/h stellenweise 70-80km/h fuhren, auch 黚er B黵gersteige
fl點hteten.
Der Richter wollte wissen, was Bart tat, als die anderen das
Fluchtfahrzeug
wechselten. Sie sagte, dass er im Endeffekt mit einstieg und sie keine
Waffe
bei ihm sah.
Sie hatte auch nicht mitgekriegt, ob sich jemand von den T鋞ern mit dem
Mercedesfahrer unterhielt. Er war sehr nerv鰏.
Sie beschrieb auch die T鋞er als nerv鰏.
Aus der Klinik kam sie noch am selben Tag raus, war dann aber in
psychologischer Behandlung.
Zu dem Zeitpunkt der Geiselnahme war sie in der 6.Woche schwanger und
ist
vor vier Wochen Mutter geworden.
Auf Nachfragen blieb sie dabei, dass links neben ihr Jose sass und er
黚ersetzt hatte, da der Fahrer auch damals keine Haare hatte, wie
Gabriel
jetzt.
Auf die Frage von Gabriels Anwalt Martin Poell sagte sie, dass die
Polizei
bei der Vernehmung nicht danach gefragt hatte, wie die konkrete
Bedrohungssituation f黵 sie aussah, von der sie jetzt erz鋒lt hatte.

Herr Schulz, der Ehemann und zweite Geisel, best鋞igte insoweit die
Aussagen seiner Frau. Er erg鋘zte, dass Bart und Begonia an der
Tankstelle
am Fenster mit den beiden anderen geredet hatten, woraufhin Bart ins
Auto
einstieg, Begonia an der Tankstelle blieb. Auf seine Aufforderung, die
Waffe
von seiner Frau zu nehmen, wurde das auch gemacht.
Auf die Frage, warum er bei der Vernehmung den Fahrer als Jose
identifiziert
hatte und den Mann links neben seiner Frau als Gabriel, heute aber
andere
Aussagen machte, sagte er, dass er sich jetzt an die Mimik erinnert
hatte,
als er die Beiden im Saal sah.
Auf die Frage des Richters, wie er bei der Prozesser鰂fnung den Gesang
und
den Applaus empfunden hatte, sagte er, dass er Wut und Hass hatte.
Allerdings sei hinterher eine Frau zu ihm gekommen und h鋞te gesagt,
dass
das nichts damit zu tun hat, dass die Leute, die Situation seiner Frau
und
ihm nicht verstehen w黵den und es ihnen leid tat. Er hatte sich auch
bereits mit Hintergrundinformationen zu Gabriel und Jose besch鋐tigt.

Nach diesen ZeugInnenvernehmungen verlass der Richter eine Verf黦ung,
die
beinhaltete, dass Bart und Begonia eine untergeordnete Rolle bei dem
Prozess
spielten. Da Gabriel und Jose eine f黨rende Rolle innehatten, aufgrund
der
Bewaffnung und falscher Papiere, best黱de eine erh鰄te Fluchtgefahr.
Diese
rechtfertige die extremen Sicherheitsbedingungen, die die Hand-und
Fussfesselung, letztere auch im Saal, sowie das Verschliessen von Augen
und
Ohren. Desweiteren rechtfertige die Situation die Kontrolle der
ZuschauerInnen, davon ausgenommen sind Polizei und Anw鋖te. Bei jedem
Zusammenkommen der Angeklagten mit nicht kontrollierten Personen, sprich
der
Anw鋖te, sind die Angeklagten erneut zu kontrollieren. Die jeweiligen
Kontrollen mit Ausziehen vom Weg JVA-Gericht-JVA sind richtig.
Da Jose keine ersichtlichen Angstzust鋘de hat, wird auch kein Arzt
vorsorglich bestellt. Es ist auch nicht klar, ob Jose nicht inzwischen
Deutsch gelernt hat, weswegen auch seine Ohren verschlossen werden.
Diese Verf黦ung bezog sich auf die Antr鋑e von Martin Poell, Gabriels
Anwalt und Ulf Israel, dem Anwalt von Jose, die sie beim zweiten
Prozesstag
gestellt hatten und denen damit ?abgeholfen? wurde.
Ulf Israel und Martin Poell r黦ten daraufhin die Verf黦ung, was eine
gerichtliche Entscheidung (Vorsitzender sowie die beiden Nebenrichter)
nach
sich zieht.

Martin Poell beanstandete, dass die Verteidigerpost seines Mandanten
(Gabriel) nach Verhandlungstagen kontrolliert w黵de, was eine
Einschr鋘kung der Verteidigung ist und keine Sicherheitsbestimmung.

Gabriel sagten zu den Sicherheitsverf黦ung, dass Sicherheitsbestimmungen

das eine sind, Amtsmissbrauch aber das andere. In spanischen
Gef鋘gnissen
sei er von Faschisten wie dem Richter gefoltert worden. Sich dreimal
nackt
auszuziehen heisst gedem黷igt zu werden. Was solle das Verschliessen von

Augen und Ohren f黵 einen Sinn haben, wo er an einem festen Punkt, dem
Aachener Knast sitzt. Es geht nicht um Sicherheit, sie inszenieren ein
Spektakel, in dem sie als Terroristen vorgef黨rt werden. Wohin sollten
sie
gehen mit den Fussfesseln und den Bullen um sie rum!

Gabriel zweiter Anwalt Rubarth sagte darauf zum Richter, dass der an
Gabriels Reaktion auf die Verf黦ung sehen k鰊ne, welche Erfahrungen
Gabriel hat, dass er das Verschliessen von Augen und Ohren als Folter
empfindet und der Richter diese Hintergr黱de Gabriel in der Verf黦ung
nicht ber點ksichtigt hat.

Weiter ging es mit dem Zeugen Bender, der der Fahrer des Mercedes an der

Tankstelle war, der nicht gestartet werden konnte. Er beschrieb sehr
genau,
was er wahrgenommen hatte, von der Kontrolle des BMW bis hin zu Begonias

sportlicher Figur. Er war nachdem er seinen Autoschl黶sel zu den T鋞ern
geworfen hatte, was er erst nicht machen wollte, ihn aber der BGS-Beamte

auch aufforderte zu tun, ins Feld gerobbt und als er sp鋞er zur點kkam,
waren alle weg, bis auf einen LKW-Fahrer. Das sein Auto noch stand,
verwunderte ihn und er schloss daraus, dass die Frau den Wagen starten
wollte und nicht geschafft hatte, da er einen elektronischen Schl黶sel
benutzte.
Er meinte sich daran zu erinnern, dass alle bewaffnet waren, alle
gleichermassen beteiligt waren. Wohin der Schuss ging, der abgefeuert
wurde,
sah er nicht. Da er vorher davon sprach, dass die Frau eine Sonnenbrille

trug, konnte er nicht so genau sagen, woraus er schloss, dass Begonia
und
der Mann mit dem Rucksack, der dann die Waffe zog (Gabriel) sich mit den

Augen verst鋘digten. Er nahm es einfach an, weil sie nichts sagten.

Nach dieser Zeugenvernehmung ergriff Staatsanwalt Geimer das Wort, zu
der
verlesenen Sicherheitsverf黦ung und den daraus folgenden Worten
Gabriels.
Er sagte, dass Gabriel sich mal 黚erlegen sollte, was sie den Geiseln
zugemutet hatten, worauf Martin Poell sagte, der Staatsanwalt m鯿hte
bitte
solche Propagandaspr點he lassen, da das eine nichts mit dem anderen zu
tun
h鋞te.

Dann wurde der Zeuge Fechte aufgerufen, der der Fahrer des LKW?s war,
welcher zur Tatzeit an der Tankstelle ?Stangenh鋟schen? stand. Zu dem
eigentlichen Vorgang wusste er nichts weiter zu sagen, da er mit seinem
?Leiharbeiter? im LKW sass und Mittagspause machte. Er hatte
Schreiereien ?Waffen weg!? geh鰎t, wusste aber nicht wer geschrien
hatte und versteckte sich mit dem ?Leiharbeiter? und ?鋖teren
Herrschaften? hinter seinem LKW. Ein Beamter neben seinen Auto sprach
ins
Funkger鋞 ?...nehmen Geiseln? und dann sah er einen BMW davonrauschen.
Anschliessend waren alle weg. Er schloss die offenen T黵en des FIAT
Punto
und r鋟mte die umstehenden Gep鋍kst點ke aus dem BMW zusammen, weswegen
er
dann auch Fingerabdr點ke bei der Polizei lassen musste. Ein Handy, was
er
fand, steckte er zu dem Gep鋍k.
Eine Frau (Begonia) lag auf dem Boden und 黚er ihr ein Polizist. Die
Frau
wurde dann in den Kofferraum des Polizeiwagens verbracht und sie fuhren
weg.
Auf Nachfrage von RA Pusch, Begonias Anwalt, erinnerte er sich, dass die

Frau gerufen h鋞te, er w鋜e ihr Zeuge f黵 die Behandlung.

Als letzte Zeugen f黵 diesen Tag kamen nacheinander POM
(Polizeiobermeister) Vengels und PM?in (Polizeimeisterin) Schroiff.
Beide
in dem dritten, dem Fluchauto folgenden Polizeiwagen gesessen. Die
Verfolgung nahmen sie auf, nachdem 黚er Funk die Durchsage der Flucht
mit
Angabe ?roter BMW? mit Kennzeichen ?KA? (Karlsruhe) kam. Beide
beschrieben die Fluchtroute, die mit Risiko in dem dichten Verkehr mit
黚erh鰄ter Gescheindigkeit genommen wurde. Den Abstand zu dem Fluchtauto

konnten beide nicht belegen. Es wurde geschossen auf die Verfolgerautos,

wobei Vengels beschrieb, wie der Mann, der schoss, sich aus dem Fenster
lehnte. Auf Nachfrage von Barts zweitem RA Franke, mussten der
Fluchtwagen
sich zu dem Zeitpunkt nicht durch den Verkehr schl鋘geln. Sie h鋞ten
auch
teilweise die Geschwindigkeit gedrosselt, weil sie ansonsten irgendwo
aufgefahren w鋜en.
Zu einem Zeitpunkt beschrieben beide, dass sie das Fluchtauto aus den
Augen
verloren hatten und da sie sich nicht mehr in ihren ?Wachbereich?
befanden, von Passanten weisen lassen. Sie kamen an ein Gel鋘de, auf dem

die Werkstatt war und aus der sp鋞er Gabriel und Jose rauskamen um sich
zu
ergeben. Von da an war die Situation ?statisch?. Das Gel鋘de, die
H鋟ser wurden durchsucht, woran sich PM?in nicht beteiligt hatte. Sie
beschrieb dann, das die M鋘ner sp鋞er z鰃erlich, aber nicht agressiv aus

der Werkstatt kamen, wo sie sich auf den Boden legten und festnehmen
liessen.

Am Ende des Prozesstages bestimmte der Vorsitzende Nohl, dass die
Sicherheitsverf黦ung bestehen bleibe auch nach dem Hinweis auf die
Situation in spanischen Kn鋝ten.
Gabriel sagte danach noch einmal, nachdem der Richter sich zuvor verbat
als
?Faschist? bezeichnet zu werden, dass es genug Sicherheitsmassnahmen
sind mit Hinweis auf die vielen Zivis im Saal. Er sagte, die Verf黦ung
ist
falsch. Der Richter sehe nicht, was in der JVA und auf dem Transport
passiert. Seine Klamotten k鋗en durch eine Kammer zu ihm, dann muss er
sich
vor 15 M鋘nern in einer Garage im Knast ausziehen, was dem黷igend ist.
Er
sagte, er sei ein ?kleiner politischer Gefangener, ein Sozialaktivist,
kein Terrorist? und das ganze Spektakel ist absurd.

Martin Poell bestand noch einmal darauf, dass die Verteidigerpost und
die
Notizen vom Prozess Tabu sind und auch in der JVA zu beachten sind.
Der Vorsitzende wolle an die JVA weitergeben, dass nichts weggenommen
werde.
RA Ulf Israel k黱digte einen Antrag f黵 den neuen Prozesstag, morgen
31.03.04 an, damit dieser nicht dann als zu sp鋞 abgwiesen werden kann.

Morgen 9.00Uhr geht es weiter im Saal 339.


Homepage:: http://www.escapeintorebellion.info

Dienstag, 22.03.2005

Gemeinn黷zige Arbeit statt Gef鋘gnis?

Die Wiener Tageszeitung "Standard" im Gespr鋍h mit Andreas Zembaty vom Verein "Neustart - Bew鋒rungshilfe, Konfliktregelung, Soziale Arbeit"

Freitag, 18.03.2005

Noch 7 Tage unkommentierte Eintr鋑e


Aus der "Berliner Zeitung":
Einfach davonfliegen
Im Abgeordnetenhaus stellen Strafgefangene und Ex-H鋐tlinge ihre Bilder aus
von Julia Haak

Aus der Neuen Westf鋖ischen":
H鋐tlinge spenden 400 Euro f黵 Kita

Aus der Westdeutschen Zeitung:
Wenn die Musiker in den Knast gehen

Im Anrather Frauengef鋘gnis spielten Katsia Prakopchyk und Jan Skryhan. Ihr Anliegen ist es, Musik dorthin zu bringen, wo man sie sonst nicht h鰎en kann.

Aus "DiePresse.com"

Sozialarbeit statt Gef鋘gnis
VON MARTIN FRITZL (Die Presse) 18.03.2005
Ersatzfreiheitsstrafen nur noch in Ausnahmef鋖len. Ein Pilotprojekt startet demn鋍hst.

Sonntag, 13.03.2005

Sp鋞estens ab dem 31.03.2005 gibt es hier wieder neue Eintr鋑e.

Bin leider gerade mit einem Projekt besch鋐tigt, dass mir keine Zeit f黵s Bloggen l鋝st.
Ab dem 31.03.2005 ist wieder etwas Luft da und dann geht es hier auch weiter. Mit Sicherheit!

Mittwoch, 09.03.2005

Senioren im Knast II.

Die "S黡west-Presse" berichtet 黚er den Alltag von JVA-Insassen jenseits der 60.

Bei einem Gef鋘gnisbrand in der Dominikanischen Republik sind 黚er 100 Gef鋘gnisinsassen gestorben, berichtet der "Spiegel".

Das ber點htigte Bagdader Gef鋘gniss Abu Ghureib soll evtl. von der US-Armee ger鋟mt werden, berichtet der "Spiegel".

Montag, 07.03.2005

1001 T黵en - Kunstprojekt & Arbeitsvermittlung

Zellentuer
Und schon wieder geht es um Zellen-T黵en.
Dieses Mal handelt es sich dabei aber um ein ernstzunehmendes sozialpolitisches Projekt ohne Profitbestrebungen

"Seit 2003 werden mit dem Gefangenen-Projekt 1001 T黵en neuartige Methoden zur Selbstwahrnehmung, Selbstorganisation und somit Reintegration entwickelt. Im Fr黨ling 2004 fand in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Moabit das Pilotprojekt statt und z.Z. wird eine l鋘gere Modellphase in der JVA Tegel geplant.
...mehr unter www.1001tueren.de
"


Danke f黵 den Hinweis an das "Bundesnetzwerk B黵gerschaftliches Engagement"